9 Room Escape Wins, die uns eine Freude bereiten.

Nachdem Lukas zuletzt eine Liste erstellt hat, was man bei beim Room Escape alles falsch machen kann, hier nun die Beleuchtung der Gegenseite. Nämlich was unsere Gäste alles richtig machen. Obwohl “richtig” in diesem Zusammenhang nicht ganz passend ist, es sind vielmehr Dinge, die uns als Operator glücklich stimmen und breit grinsen lassen. Beobachtet haben wir diese Dinge gleichermaßen bei Polterabenden, an Teambuildings, zu Schulausflügen bei uns und bei normalen Spielen – zu jeder Gelegenheit und zu jedem Anlass.

  1. Das “Aha-Erlebnis”. Egal ob nach ordentlichem Grübeln selbst darauf gekommen, oder über einen eingespielten Tipp: sobald die Gruppe ein Rätsel löst und ein kollektiv freudiges “Achsooo” über die Lautsprecher und Kopfhörer in unsere Ohren dringt, ziehen sich unsere Mundwinkel bis zu eben diesen hoch.

 

  1. Das Verständnis popkultureller Referenzen. Klar lässt sich nicht wegargumentieren, dass wir als Room Escape Betreiber und Storyteller auch Nerds sind. Und als solche sind wir dem Klischee entsprechend Fans von Popkultur und versuchen diese immer wieder in unsere Räume einzubauen. Diese Details werden meist übersehen, aber jede Anspielung, die doch erkannt und verstanden wird, bereitet ungemeine Freude.

 

  1. Kinder übernehmen das Spiel. Manchmal haben wir auch Familien als Gäste. Normalerweise nehmen die Eltern ihre Kinder an die Hand, um sie auf die Rätsel hinzuweisen. Aber es kommt immer häufiger vor, dass sich der Spieß umdreht und die jungen Wilden so schnell von Rätsel zu Rätsel eilen, dass die Eltern sich ranhalten müssen, um noch alles mitzubekommen.

 

  1. Geburtstagsfeiern. Oft werden wir als Veranstaltungsstätte für Feiern genutzt. Egal ob Polterabend oder Geburtstag, bei den entsprechenden Gesellschaften ist die Stimmung natürlich meistens gut. Aber wenn das Geburtstagskind bezüglich der Tagesplanung erst im Dunkeln gelassen und dann total überrascht wird – im Idealfall noch mit einem im Spiel eingebauten Geschenk – ist das immer sehr schön zu sehen.

 

  1. “Das ist voll cool, wie ein Videospiel im echten Leben.” Nichts hinzuzufügen. Kann man so stehen lassen.

 

  1. Aufräumen. Manche Spielerinnen und Spieler sind so in der Story gefangen, dass sie den “Tatort” so verlassen wollen wie er von ihnen vorgefunden wurde. Dann fangen sie an aufzuräumen und sogar Vorhängeschlösser wieder anzubringen. Das ist super lieb gemeint, nur leider komplett kontraproduktiv. Bedeutet für uns beim Aufräumen sogar noch mehr Arbeit. Aber: Der Wille zählt und wie cool ist das bitte?!

 

  1. Teambuilding-Effekt. Bei Teambuildings kann es schon einmal vorkommen, dass die Mitarbeiter nach einem langen Arbeitstag relativ steif bei uns auf der Matte stehen. Oft noch in kompletter Arbeitsmontur, nicht ahnend was auf sie zukommt und entsprechend erschöpft. Aber wenn sie im Anschluss entspannt und gleichzeitig lauthals miteinander lachend wieder gehen, steckt das erstens an und zweitens wissen wir, dass der Teambuilding-Zweck erfüllt wurde.

 

  1. Team-Dynamik. Wenn unsere Gäste uns die “Arbeit” abnehmen. Wenn man über die Lautsprecher etwa Aussagen wie diese hört “Nein, da steht der Code hat fünf Ziffern und nicht vier, das kann nicht sein, was du da machst” oder aber “Ey, da ist ein ‘Don’t touch’-Button drauf, lass es einfach”. Einfach super. 🙂

 

  1. Und der letzte Punkt: Dankbarkeit. Wenn Menschen grinsend und lachend den Spielraum verlassen und uns für das Erlebnis danken, ist das die ultimative Belohnung. Dann haben wir erreicht, was wir erreichen wollen. Menschen eine gute Zeit und ein wenig Eskapismus aus dem Alltag zu geben.

Bonuspunkt: Unsere Gäste werden Operator. Das ist bisher erst einmal vorgekommen, aber wenn ein großer Fan von Room Escape Spielen, der zuvor schon bei uns war und auch schon alle anderen in Wien durch hat (oh ja, Sebastian wir meinen dich ;-)), wieder mit seinen Leuten zum Teambuilding kommt und dann mit Begeisterung diese selbst operatet – dann war das glaube ich eines der lustigsten Dinge, die wir im Rahmen von Crime Runners je erleben durften.